Im SeneCura Sozialzentrum Stegersbach stand kürzlich ein besonderer Moment der Solidarität im Mittelpunkt: Der Erlös des traditionellen Adventbasars, der noch im Vorjahr stattgefunden hat, wurde an die Familie von Pia Marie Prenner überreicht. Die Zweijährige erhielt vor kurzem die Diagnose Leukämie. Mit dem Adventbasar, bei dem die Bewohner:innen und Mitarbeitenden des Sozialzentrums vielfältige selbstgemachte Köstlichkeiten und Handarbeiten verkaufen, konnte die Familie Prenner finanziell für die nötigen Behandlungen unterstützt werden. Die Senior:innen freuten sich, mit ihrem Engagement einen Beitrag für Pia Marie und ihre Familie leisten zu können.
Mit leuchtenden Augen und stolzer Haltung überreichten die Bewohner:innen des SeneCura Sozialzentrums Stegersbach den Spendenscheck an die Familie von Pia Marie Prenner. Die Spendensumme von 2.000 Euro stammt aus dem Erlös des traditionellen Adventbasars. Hier können Besucher:innen die liebevoll selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen und handgemachten Köstlichkeiten der Senior:innen und Mitarbeitenden des Sozialzentrums erwerben. „Es ist schön, wenn wir mit unseren kleinen Kunstwerken Großes bewirken können“, freute sich Ilse Kratzer, eine langjährige Bewohnerin des Hauses, bei der Übergabe. „Wir sind alle sehr froh darüber, dass wir der Familie Prenner etwas Gutes tun konnten.“ In den vergangenen Monaten widmeten sich die Bewohner:innen mit viel Begeisterung und Elan der gemeinsamen Gestaltung von Adventkränzen und anderen weihnachtlichen Handarbeiten, die für eine stimmungsvolle und festliche Atmosphäre sorgten. Auch die hausgemachten Marmeladen, Liköre und Mehlspeisen erfreuten sich großer Beliebtheit und boten für jeden Gaumen etwas Besonderes. Der Weihnachtsbasar wurde so zu einem wunderbaren Anlass, sich in gemütlicher Adventstimmung zu begegnen und dabei Pia Marie und ihre Familie zu unterstützen.
Kleine Taten, große Wirkung
Die Idee, den Erlös des Basars für Pia Marie und ihre Familie zu spenden, wurde von den Bewohner:innen mit Begeisterung aufgenommen. „Unser gemeinsames Ziel war es, der Familie in dieser schwierigen Zeit ein wenig Hoffnung und Unterstützung zu schenken“, erklärte Hausleiterin Daniela Mitteramskogler. „Es war herzerwärmend zu sehen, wie alle an einem Strang zogen – eine wahre Teamleistung!“ Die Vorbereitungen für den Basar, bei dem auch die Mitarbeitenden mit großem Engagement mithalfen, brachten nicht nur finanzielle Mittel ein, sondern förderten auch das Gemeinschaftsgefühl im Haus. Die bewegende Spendenaktion zeigt, wie viel Kraft und Mitgefühl in kleinen Taten stecken – und wie Solidarität selbst in herausfordernden Zeiten große Wirkung entfalten kann.